Wie Anbieter mit Lizenzgebühren und Provisionen Geld verdienen
Die Monetarisierung des Anbieters (Content Studio) ist auf zwei Achsen aufgebaut: Wie wird die Basis (GGR/NetWin/turnover) betrachtet und wie die Einnahmen (Tantiemen/Provisionen/Mindestgarantien) aufgeteilt werden. Nachfolgend finden Sie eine Karte der Modelle, den „Wasserfall“ der Haltestellen, Rechenbeispiele und praktische Tipps.
1) Haupteinkommensmodelle des Anbieters
1. Rev-Aktie (Umsatzanteil) über Aggregator
Basis: häufiger GGR (Wetten − Gewinne) oder NetWin (GGR − Anpassungen).
Aufteilung: Operator ↔ Aggregator ↔ Anbieter nach Vertragsmatrix.
Vorteile: schneller Marktzugang. Nachteile: Die Gesamtprovision ist höher als bei direkten Integrationen.
2. Rev-Share bei direkter Integration
Die gleichen Grundlagen, aber ohne die „durchschnittliche“ Kommission des Aggregators.
Vorteile: bessere Margen, Priorisierung im Schaufenster. Nachteile: mehr Integrationen, Zertifizierungen und Sapport.
3. Fix-Royalty/Fee-per-use
Fix pro Zeitraum/Geografie/Betreiber, manchmal mit Verkehrslimit (Tier Cap).
Anwendbar für White-Label, Marke Slots auf Bestellung, Stand-Alon von nativen Bildern.
4. Mindestgarantie (MG) + rev-share
Der Betreiber/Aggregator zahlt MG im Voraus; Lizenzgebühren „arbeiten“ MG, darüber hinaus - die übliche Rev-Aktie.
Nützlich, wenn Sie exklusiv sind, ein Flaggschiff starten oder einen neuen Markt betreten.
5. IP-Lizenzierung/Mechanik (outbound)
Der Anbieter gibt das Recht, die Marke/Mechanik zu verwenden → erhält eine Lizenzgebühr auf den Umsatz oder fix für den Zeitraum.
Option: Cross-Lizenzen zwischen Studios (Mechanik ↔ Kunst/Marke).
6. Markenlizenzen (inbound)
Das Studio kauft IP (Film/Sport/Musik) → zahlt dem Rechteinhaber Lizenzgebühren (Fix + Zinsen oder nur Zinsen) aus seinem Anteil.
Wichtig ist eine reine Rechtekette (Musikverlag, Likeness, lokale Rechte).
7. Die Infrastrukturkommissionen des Providers-Bahnsteigs
Besitzt ein Studio einen RGS/Marktplatz, nimmt es eine Plattform-Provision von Drittstudios (B2B2B).
2) Was ist die Basis: GGR, NetWin und Turnover
Turnover (Einsätze) - Gesamteinsätze. Für Slots ist selten eine Basis für Lizenzgebühren.
GGR (Gross Gaming Revenue) = Wetten − Gewinne.
NetWin/NGR = GGR − (Jackpot-Beiträge) − (Bonuskosten) − (Steuern/Marktgebühren) − (ggf. Zahlungsgebühren).
Vertragsgemäß berücksichtigt: Ein Teil der Betreiber schließt die Kosten des Bonus von der Lizenzgebührenbasis aus.
Regel: Das Wörterbuch immer im Vertrag fixieren - was vor/nach der Berechnung der Anteile abgezogen wird.
3) Wasserfall der Rückhaltung (typisch)
1. Glücksspielökonomie: Wetten → Gewinne = GGR.
2. Regulierte Einbehalte: GGR/Umsatzsteuer, Fondsbeiträge.
3. Betriebsbindungen: Jackpots, Boni/Freispiele (nach den Regeln), PSP-Provisionen, Chargeback.
4. Kanalgebühren: Aggregator/Marktplatz.
5. Anteile der Partner: Anbieter, Partnerstudios, Markenrechtsinhaber.
6. Das Ergebnis des Anbieters: Tantiemen + mögliche MG/exklusive Auszahlungen.
4) Formeln und Beispiele
4. 1. Grundformeln
`GGR = Stakes − Wins`- NetWin = GGR − Steuern − Jackpots − Boni (gültig) − PSP fees
- `Royalty = NetWin × Rate_provider`
- `Royalty = NetWin × (1 − AggFee) × Rate_provider`
- wobei „AggFee“ der Anteil des Aggregators (oder der gemischten Matrix) ist.
4. 2. MiniFall
Preise: €10.000.000
Gewinne: €9.400.000 → GGR = €600.000
GGR-Steuer: 5% → 30.000 €
Jackpot-Beitrag: 1% der Einsätze = 100.000 €
Bonus-Cost in der Datenbank: 20.000 €
PSP: €10,000 → NetWin = 600,000 − 30,000 − 100,000 − 20,000 − 10,000 = €440,000
Szenario A (direkt): Providerquote von 40%
→ Royalty = 440.000 × 0 40 = €176,000
Szenario B (über Aggregator): Aggregatorprovision 15%, Provisionssatz 40%
→ Lizenzgebühren = 440.000 × (1 − 0. 15) × 0. 40 = €149,600
Szenario C (MG €120.000/Monat + rev-share 40%)
Bei einer kalkulierten Lizenzgebühr von 149.600 Euro erhält der Anbieter 149.600 Euro (MG „geübt“).
Wenn die berechnete Lizenzgebühr €90,000 beträgt, erhält der Anbieter immer noch €120,000, der Rest wird in den folgenden Perioden „eingeholt“ (gemäß den Bedingungen).
5) Provisionen und Tiernetze
Aggregatoren/Marktplätze: 10-25% der Basis (manchmal schwimmende Tiernetze: je höher der Umsatz - desto niedriger der%).
Komplexe Wasserfälle: verschiedene Wetten auf Top-Betreiber/Regionen, Bonus-Kosmetik außerhalb der Basis, separate Bedingungen für Jackpots.
Premium-Platzierungen: Fix für „featured“, Buy-in für Turniere, Preissponsoring - ROI separat zählen.
Tipp: Verschreiben Sie Floor/Ceiling zum endgültigen effektiven Zinssatz (Effective Take Rate) und vierteljährlichen True-Up-Umrechnungen.
6) Lizenzgebühren für Marken und Mechaniker
1. Inbound-Marke (Sie nehmen IP):- Modell: Fix für den Zeitraum + Prozentsatz Ihres Anteils (z. B. 10-20%).
- Risiken: Doppelter „Schere“ -Effekt - Ihre Marge sinkt.
- Kontrolle: KPIs für Platzierungen, Recht auf Verlängerung/Kündigung, Karte der Gebiete.
- Modell: Prozentsatz mit NetWin eines „fremden“ Titels oder Fix pro Slot.
- Wichtig: Patentreinheit, klare Raumentwicklung, Beschränkung auf Genres/Konstellationen.
- Austausch von „Mechanik ↔ Kunst/Charaktere“ mit gegenseitigen Lizenzgebühren und gegenseitige promo.
7) Wie sich die Erträge auf das Portfolio verteilen
80/20-Regel: 1-3 Flaggschiffe geben den Löwenanteil der Lizenzgebühren.
LTV Tail: Stabile „Mid Runner“ unterstützen Cash Flow und Showcase.
Serien und Franchises: Sparen Sie Marketing, beschleunigen Sie Listings und besetzen Sie „Kacheln“ von Betreibern.
8) P & L-Anbieter (vereinfacht)
Einnahmen:- Rev-Aktie (durch Kanäle), MG/exklusiv, Lizenzgebühren von Mechanikern Lizenzierung, Custom-Build-Dienstleistungen.
- Produktion (Art/Code/Game Design/QA), RGS/Hosting/CDN, Zertifizierung/Labs, Lokalisierung/LQA, Marketing (Creative/Streams/Turniere), BD/Legal, Markenrechte (falls vorhanden).
- Zählen Sie ETR (Effective Take Rate) - den Anteil, der Sie nach all den Wasserfällen erreicht.
- Verfolgen Sie CAC auf Carrier Placement und Payback auf Titel.
9) Metriken und Reporting in Verträgen
Basisdefinitionen: GGR, NetWin, Liste der zulässigen Holds.
Berichtskalender: monatlich/vierteljährlich, CSV/API-Format, UTC-Zeitzone, Register der Bilder/Versionen.
Audits und umstrittene Fälle: Überprüfungsrechte, SLA-Antworten, Verzugszinsen.
Geografie und Schaufenster: Wo genau der Titel erhältlich ist, die Zusagen für „placements“.
MG und True-Up: Reihenfolge der Verrechnung und Verlängerung.
10) Typische Fehler und wie man sie vermeidet
1. Unscharfe NetWin-Definitionen. - Starres Glossar im Vertrag, Beispiele für Berechnungen.
2. „Versteckte“ Holds. - Liste der Pre-/Post-Deduktionen, Limits für PSPs/Bonus-Costs in der Datenbank.
3. Ohne سقlingov und True-up. - Tiernetze und vierteljährliche Umrechnungen eingeben.
4. IP-Risiken nach Marken. - Vollständige Kette von Rechten, lokale Nuancen von Musik/Gesicht/Marken.
5. Ein Vertriebskanal. - Diversifizieren: 2-3 Aggregatoren + direkte Operatoren.
6. Kein Build/Versionsregister. - Verlust der Zertifizierung und umstrittene Abschreibungen.
7. Ein nicht erfasster „Cost to Feature“. - Für das „Schaufenster“ wird oft bezahlt: Legen Sie dieses Budget fest.
11) Checklisten
Vor einer Transaktion mit einem Aggregator/Operator
- Definitionen der Basis und Wasserfall Retention.
- Tarife nach Regionen/Betreibern, Tire-Matrizen.
- Reporting SLA und API-Zugriff.
- Prüfungsrecht, Fristen für Streitigkeiten, Währungen/FX.
- MG/Exklusiv- und „Feature-Features“ -Bedingungen.
Nach Marken/Mechanikern
- Reine Rechtekette, Territorium, Laufzeit, Medienklassen.
- Royalty-Formel und Caps/Minima.
- Platzierungskennzahlen, Kündigungsrecht.
- Aufteilung der Marketingverantwortung.
Finkontur
- ETR auf jedem Kanal.
- Plan der Cache-Geps bei MG/Exclusives.
- Reserve für Zertifizierung/Lokalisierung/Jackpots.
12) 30-60-90: Plan zur Stärkung der Monetarisierung
0-30 Tage
Prüfung aller Verträge und Berechnungsgrundlagen; ETR-Code nach Kanal.
Ein einheitliches Muster von Wasserfall-Retention und Berichterstattung.
Pilot von Tiernetzen mit 1-2 Aggregatoren.
31-60 Tage
Start des MG-Piloten auf dem Flaggschiff, A/B „Feature-Buy-Ins“.
Jura-Paket nach Marken/Mechanik (Inbound/Outbound), Vorlagen.
Dashboards: NetWin→Royalty, FX, lag Rechnungen.
61-90 Tage
Erweiterung der direkten Integrationen (5-10 Schlüsselbetreiber).
Neuzusammenstellung des Portfolios unter LTV (Serien/Franchises), Cross-Promo-Raster.
Überarbeitung der Schießstände und True-up, Ableitung des ETR-Plans für das Jahr.
13) Kurze FAQ
Warum wird manchmal von GGR und nicht von NetWin gezählt? Einfacher und transparenter, aber teurer für den Betreiber in „schweren“ Märkten; NetWin ist ehrlicher, aber komplizierter.
Ist MG immer vorteilhaft? Nein: Dies ist Cache-Unterstützung und ein Risiko für den Betreiber. Die Dauer, Retourenklauseln und KPIs für Platzierungen sind wichtig.
Sollte ich eine teure Marke nehmen? Nur wenn er Schaufenster/Regionen öffnet und seine Miete in Ihrem Anteil zurückzahlt.
Wie kann man verstehen, dass die Kommission des Aggregators „fett“ ist? Zählen Sie ETR und vergleichen Sie mit direkten Integrationen; Berücksichtigen Sie den „Preis“ von Fichering und Reichweite.
Tantiemen und Provisionen sind keine „Perzentile“, sondern die Architektur eines Geldwasserfalls. Es gewinnen Studios, die die Basis klar definieren, Kanäle diversifizieren, MGs/Exklusives clever einsetzen und IPs verwalten. Transparente Formeln, Tiernetze und Berichtsdisziplin verwandeln ein komplexes Netz von Partnerschaften in einen vorhersehbaren Cashflow und stetiges Wachstum.